Deponie HAMBERG

Von der Tongrube zur Mineralstoffdeponie

Früher haben die Baustoffwerke Mühlacker auf dem Gelände der Deponie HAMBERG Ton für die Ziegelherstellung abgebaut. Von 1972 bis 1996 diente die umgebaute Grube als Deponie für Haus-, Gewerbe- und Sperrmüll und bis Mai 2005 hauptsächlich als Umschlagsanlage und Wertstoffhof.

Das bestehende Gesetz änderte sich: Seit 31. Mai 3005 darf auf Deponien kein unbehandelter Abfall mehr eingebaut werden. Seitdem ist die Deponie HAMBERG eine Mineralstoffdeponie der Klasse II.

Im Juli 2010 hat der Enzkreis den Betrieb der Deponie HAMBERG an die damals neu gegründete HAMBERG Deponiegesellschaft mbH (HDG) übertragen. Die HDG hat den Gesellschaftszweck der Verfüllung im Abschnitt V der Deponie sowie der Betreuung in der Stilllegungs- und Nachsorgephase.

Die Deponie HAMBERG ist in fünf Abschnitte unterteilt. Die Deponieabschnitte I und II sind verfüllt und befinden sich in der Stilllegungsphase. Die Deponieabschnitte III und IV sind weitestgehend verfüllt.

Auf dem Abschnitt V der Deponie HAMBERG werden derzeit mineralische Abfälle, wie Erdaushub, Bauschutt, Gießereisande, Verbrennungsaschen, Dämmstoffstoffe und asbesthaltige Abfälle eingebaut. Der Enzkreis betreibt eigenverantwortlich auf dem Gelände der Deponie im Abschnitt III  einen Recyclinghof.

Steckbrief

  • Gesamtdeponiefläche: 18 ha
  • Übergabe an die HDG: 2010
  • Durchschnittlich jährl. Anlieferung:
  • Mitarbeiter: 8 (insgesamt vom Enzkreis + der HDG)
  • Abfallart: DK I + II
  • Infrastruktur: Betriebsgebäude mit Waage, Gassammelstation, Schwachgas-Hochtemperaturfackel, Gasmotor, Regenrückhaltebecken, Sickerwassersammelsystem, -speicherbecken und –vorbehandlungsanlage, Meteorologische Station.

Den Entsorgungssteckbrief der Deponie HAMBERG können Sie hier herunterladen.